Mehr Kollegen, die sich zu Wort melden. Mehr Fehlverhalten wird aufgedeckt.

Indem Sie Ihre Mitarbeiter in die Aktivitäten des Unternehmens einbeziehen, erfüllen Sie direkt die in der EU-Richtlinie festgelegte Verpflichtung, einen internen Whistleblowing-Kanal für die Meldung von Missständen einzurichten. Sie haben damit alle Meldungen vorliegen und können diesen nachgehen. Darüber hinaus können Meldungen auf Wunsch anonym bearbeitet werden.

    • Sichere Art des Whistleblowing

    • Einhaltung der EU-Direktive

    • Mehr als 3.000 Kunden vertrauen uns

    whistleblowing compliance solution

    Vorteile, die Compliance-Manager überzeugen

    • Die einzige Möglichkeit, anonyme Meldungen mit Follow-up-Gesprächen zu kombinieren.

    whistleblower anonymous communication Follow-up
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    whistleblowing system Notifications
    FaceUp cumple con todos los requisitos legales sobre Whistleblowing

    Folgende Daten werden Sie überzeugen

    • 60 %

      der Manager sind bereit, Kunden zu bestechen

    • 28 %

      der Beschäftigten wissen nicht, an wen sie sich wenden können, wenn sie in ihrem Unternehmen auf Korruption stoßen

    • 10 %

      der Unternehmen erzielen bessere Geschäftsergebnisse, wenn sie Ihren Ethikanspruch erhöhen

    • 45 %

      aller Missstände in Unternehmen werden von Whistleblowern aufgedeckt

    Benutzerfreundlich und innerhalb eines Tages einsatzbereit

    • Einsatz

      Sobald Sie FaceUp eingeführt haben, informieren Sie Ihre Mitarbeiter und ermutigen Sie sie, alles zu melden, was sie sich nicht persönlich anzusprechen trauen.

    • Meldungen

      Über FaceUp können Ihre Mitarbeiter den für das jeweilige Thema zuständigen Ansprechpartner über zusätzliche Informationen in Kenntnis setzen.

    • Zeitnahe Reaktion

      Indem die Meldung den zuständigen Ansprechpartner erreicht, kann dem Hinweisgeber effizienter und bestmöglich geholfen werden.

    • Kommunikation

      Es bleibt aber nicht bei der ursprünglichen Meldung. Sie können weiterhin mit dem Hinweisgeber kommunizieren und ihn ermutigen, Ihnen mehr Details mitzuteilen.

    FREE E-BOOK: everything you need to know about whistleblowing

    Wie hat FaceUp anderen Unternehmen geholfen?

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    Vanessa Crawford

    Personalleitung, ADvTECH Group

    5 stars

    FaceUp hat ADvTECH definitiv geholfen. Unsere bisherigen Erfahrungen mit FaceUp waren ausgezeichnet. Die Benutzerfreundlichkeit der Plattform ist erstaunlich, ebenso wie die Funktionen und die Funktionalität. Der Kundensupport des FaceUp-Teams ist sehr gut und das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt definitiv. FaceUp läuft seit ein paar Monaten in unserem Unternehmen. Obwohl wir FaceUp bisher noch nicht viel verwenden mussten, wurden die wenigen Probleme, die wir hatten, viel effizienter gelöst als durch jede andere Plattform oder Methode, die wir in der Vergangenheit genutzt haben. Wir gehen davon aus, dass die Nutzung im neuen Jahr weiter zunehmen wird. Seit der Einführung von FaceUp für unsere Mitarbeiter haben wir beschlossen, dass auch alle unsere Schulen FaceUp brauchen, und wir werden es 2021 in allen Grund- und Oberschulen einführen. Ich kann FaceUp nur empfehlen.

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    Tomas Rodny

    HR Director, Sportisimo

    5 stars

    Da die Kommunikation mit unseren Mitarbeitern bei Sportisimo einen hohen Stellenwert hat, haben wir außerdem beschlossen, einen internen "Don't Let It Be"-Meldekanal einzuführen. Dieser ermöglicht uns noch mehr Kontakt zu unseren Mitarbeitern zu bekommen und ihr Feedback zu erhalten. Unsere Erfahrung zeigt, dass die Mitarbeiter uns über FaceUp verschiedene, kleine Anregungen, Verbesserungsvorschläge oder positives Feedback schicken. Bislang erhalten wir nur positive Reaktionen von Mitarbeitern, die FaceUp als angenehmes Instrument, über das sie der Geschäftsleitung direkt Feedback geben können, akzeptiert haben.

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    Vladimir Valenta

    Compliance Manager mit langjähriger Erfahrung bei GE Money CZ und CEZ Group

    5 stars

    Ich habe die FaceUp-Plattform sowohl in der Einführungsversion als auch in der aktuellen, erweiterten Version kennengelernt. Es ist erfreulich, dass die Variabilität der Plattform den unterschiedlichen Bedürfnissen von kleinen, mittleren und großen Unternehmen gerecht wird. Es ist ein einfach zu bedienendes Tool, um vielfältiges Feedback von den Mitarbeitern zu erhalten. Für uns ist derzeit die interne Meldung von vermutetem Fehlverhalten am wichtigsten. Die Verpflichtung zur Einführung eines eigenen Systems für solche Meldungen wird in Kürze gesetzlich vorgeschrieben sein. FaceUp ist eine ausgereifte Lösung für Unternehmen, die auf praxiserprobte Ansätze zurückgreift und zum richtigen Zeitpunkt zur Verfügung steht.

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    Tomas Kafka

    Partner Ernst & Young, Forensik

    5 stars

    Ich verfolge die Entwicklung der FaceUp-Plattform mit großem Respekt - schon seit der Zeit, als sie half, Kinder in Schulen vor Mobbing zu schützen. Heute hilft sie Unternehmen, ihren Ruf, ihre Mitarbeiter, ihr Vermögen und ihre Unternehmenskultur zu schützen. Ich freue mich, dass ich durch mein Feedback zur Entwicklung der Unternehmensversion beratend beitragen konnte.

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    Lassen Sie uns Ihnen FaceUp in Aktion zeigen

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    Blog

    best whistleblowing System for companies

    Das deutsche Hinweisgeberschutzgesetz: Herausforderung, überflüssige Verordnung oder Chance zur Verbesserung der Unternehmenskultur?

    Das deutsche Hinweisgeberschutzgesetz: Herausforderung, überflüssige Verordnung oder Chance zur Verbesserung der Unternehmenskultur?  In den vergangenen Jahren ist das Thema Whistleblowing in der deutschen Öffentlichkeit durchaus positiv wahrgenommen worden. Missstände mit gesellschaftlicher Tragweite, aber auch negative Folgen für Einzelpersonen werden durch Hinweisgeber oder sogenannte Whistleblower zum Wohle aller aufgedeckt. Dennoch ist Whistleblowing in deutschen Unternehmen und Behörden immer noch ein heikles Thema, das Vorbehalte und Ängste weckt. Hinweisgeber werden nicht selten als Nestbeschmutzer oder Denunzianten diffamiert und trauen sich aus Angst vor drastischen Nachteilen und Sanktionen nicht, Hinweise zu geben. Dabei profitieren auch Unternehmen und Behörden erheblich, wenn sie über Missstände intern informiert werden: So können sie frühzeitig gegensteuern oder Missstände beheben. Gleichzeitig riskieren Organisationen, die kein vertrauenswürdiges internes Meldesystem anbieten, dass Whistleblower Missstände in der Öffentlichkeit publik machen. Die Politik hat dieses Problem in den Fokus genommen. In der EU-Whistleblower-Richtlinie und im Entwurf zum deutschen Hinweisgeberschutzgesetz werden einheitliche rechtliche Maßstäbe im Umgang mit Hinweisgebern gesetzt. Im Vordergrund des künftigen deutschen Hinweisgeberschutzgesetzes steht neben dem Schutz des Whistleblowers vor Repressalien wie Kündigungen, Diskriminierung, Benachteiligungen oder Mobbing auch die Einrichtung von Meldekanälen. Für Unternehmen und Organisationen schreibt das Gesetz die Bereitstellung von internen Meldekanälen vor: Das sind Kanäle, die das Unternehmen zur Verfügung stellt und über die es eingehende Hinweise selbständig bearbeiten kann. Die Vorlage, auf der das ausstehende Gesetz entwickelt wird, ist die EU-Whistleblower-Richtlinie, die 2019 in der Europäischen Union in Kraft trat. Das deutsche Hinweisgeberschutzgesetz wird für Unternehmen ab 50 Mitarbeitern relevant. Diese sollen nach der Umsetzung der EU-Whistleblower-Richtlinie durch den Gesetzgeber verpflichtet werden, Hinweisgebersysteme bereitzuhalten und zu betreiben. Gemeinden und Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern müssen das Hinweisgeberschutzgesetz noch im Jahr 2022 umsetzen.Für kleinere Organisationen tritt das Gesetz nach einer Übergangsfrist ab dem 17. Dezember 2023 in Kraft.  Die nationale Umsetzung der EU-Whistleblower-Richtlinie rückt in Reichweite. Diese Tatsache stellt Unternehmen und Behörden vor große Herausforderungen. Wie nehmen Organisationen das zukünftige Gesetz wahr? Als überflüssige Verordnung aus Brüssel oder als Chance, Haftungsrisiken besser managen zu können und als Gelegenheit zur positiven Imageveränderung in den Augen der Öffentlichkeit?  Welche konkreten Konsequenzen ergeben sich nach dem Hinweisgeberschutzgesetz für Organisationen und Hinweisgeber? Die erste Säule dieses Gesetzes ist der Schutz von Whistleblowern, die Verstöße, Missstände und Fehlverhalten melden, vor persönlichen Nachteilen. Als Hinweisgeber kommen eine Vielzahl von Personen in Betracht, die geschützt werden sollen: Mitarbeiter, die Missstände melden, ehemalige Mitarbeiter, Bewerber um eine Stelle, Geschäftspartner aller Art, Unterstützer des Hinweisgebers oder Journalisten. Das bedeutet, dass die Whistleblower-Plattform auch Externen zugänglich sein muss.  Die Meldungen können sich auf Wettbewerbsrecht, Konsumentenschutz, Produktsicherheit, Umweltschutz, Datenschutz und viele andere Bereiche beziehen. Unternehmen, Behörden und Gemeinden werden gesetzlich verpflichtet, interne, effektive, vertrauliche und sichere Meldekanäle (Hinweisgebersysteme) einzurichten. Interne Meldekanäle sind leicht zugänglich und rund um die Uhr verfügbar bereitzustellen. Die Einführung solcher Meldekanäle ist wichtig, damit Whistleblower Meldungen nicht zuerst bei Behörden, sondern beim Unternehmen abgeben, um die interne Aufklärung des Sachverhalts zu ermöglichen. Die Hinweisgeber müssen die Option haben, Hinweise schriftlich, mündlich oder persönlich und auf Wunsch anonym abgeben zu können. Welche Perspektiven werden bei der Implementierung interner Hinweisgebersysteme berücksichtigt? Interne Meldekanäle ermöglichen dem Whistleblower das Aufzeigen von Missständen und der Organisation das Erkennen von unternehmerischen Risiken. Die zweite Säule des Hinweisgeberschutzgesetzes stützt die Rechte der Unternehmen, Behörden und Gemeinden. Interne Hinweisgebersysteme sollen Verstöße aufdecken, die Rechtsdurchsetzung verbessern und Unternehmen die Chance geben, rechtzeitig auf internes Fehlverhalten zu reagieren. Die Lenkung durch interne Hinweisgebersysteme wird dem Bedürfnis der Organisation gerecht, den Meldeprozess selbst zu gestalten, Unbefugten den Zugriff zu verweigern und frühzeitig von Missständen im eigenen Unternehmen zu erfahren. Organisationen können so das Meldesystem als Frühwarnsystem nutzen, über das sie von Verstößen und Fehlverhalten erfahren, bevor sie an die Öffentlichkeit gelangen und so öffentliche Skandale vermeiden. Folgende Anforderungen an interne Meldekanäle muss das Hinweisgeberschutzgesetz mindestens erfüllen: Die Identität des Hinweisgebers und dritter Personen muss geschützt bleiben, Unternehmen müssen dem Whistleblower innerhalb von sieben Tagen eine Eingangsbestätigung der Meldung senden und ihn spätestens drei Monate nach seiner Meldung informieren, wie mit dem Hinweis umgegangen wird und welche Folgemaßnahmen das Unternehmen ergriffen hat. Eine solche Whistleblower-Plattform dient der laufenden Kommunikation zwischen Hinweisgebern und Organisationen. Welche Gefahren drohen Organisationen, die sich nicht an die neuen Vorgaben halten?Das künftige Hinweisgeberschutzgesetz verpflichtet Unternehmen, Behörden und Gemeinden,  interne Meldestellen einzurichten, an die sich Whistleblower wenden können. Hinweisgeber haben jedoch die Wahl, externe Meldestellen, wie Justizbehörden, zu kontaktieren oder ihre Anliegen direkt in der Öffentlichkeit zu enthüllen.Gerade im öffentlichen Sektor spielen Whistleblower eine wichtige Rolle. Mit ihren Hinweisen können Korruption und Bestechung aufgedeckt oder sogar verhindert werden. Im öffentlichen Bereich sorgen sie also für mehr Transparenz. Darüber hinaus tragen sie maßgeblich zur Korruptionsprävention bei. Wenn Hinweisgeber aus Angst vor Repressalien schweigen, hat das unter Umständen weitreichende Konsequenzen für die Organisation, in der sie tätig sind. Die Missstände können sich ungehindert ausbreiten und finanzielle Schäden verursachen. Aber auch die negative Berichterstattung in der Öffentlichkeit führt nicht selten zu wirtschaftlichen Einbußen, Wettbewerbsnachteilen, Imageschäden oder zu einem völligen Reputationsverlust. Aus diesem Grund sollten Unternehmen, Behörden und Gemeinden generell Interesse daran haben, eine Whistleblowing-Plattform einzuführen, um von Verstößen, Missständen und Fehlverhalten intern und nicht über die Medien zu erfahren. Nur so behalten sie die Kontrolle über Missstände. Bei allem Aufwand ist der gesetzlich verankerte Schutz der Whistleblower für Organisationen zugleich Pflicht und Chance: Die internen Meldekanäle schaffen einen Mehrwert für die Unternehmenskultur. Welche Vorteile bietet die Nutzung eines wirkungsvollen Hinweisgebersystems für Organisationen und Hinweisgeber?Eine wichtige Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz eines Hinweisgebersystems ist seine Einbettung in eine werteorientierte und vertrauenswürdige Unternehmenskultur, die Toleranz und die Verantwortung für das eigene Tun fördert.  Effektive Meldekanäle sind ein hervorragendes Frühwarnsystem, um bestehenden Missständen unternehmensintern entgegenzutreten und mögliche Schäden zeitnah zu beheben oder zu minimieren.  Interne Hinweisgebersysteme helfen Haftungsrisiken in Organisationen zu identifizieren und zu vermeiden. Sie dienen präventiv dem Schutz der Organisation und ihrer Akteure vor solchen Gefahren. Auch mögliche Folgeschäden durch strafrechtlich relevante Vorfälle können durch solche Meldesysteme erheblich reduziert und strafmildernde Umstände geschaffen werden. Whistleblower machen auf unternehmensinternen Meldekanälen auf Fehlverhalten und potenzielle Verstöße aufmerksam. Damit werden alle beteiligten Parteien zu Risikomanagern. Nach Eingang des Hinweises schafft die Organisation durch ein strukturiertes Vorgehen bei den Mitarbeitern Verständnis für erforderliche Maßnahmen. Das ist die Grundlage für die Akzeptanz notwendiger Handlungsweisen zur Vermeidung festgestellter Risiken. Angestellte verhalten sich in der Folge bereitwillig regelkonform. Die aktive Nutzung und die konsequente sowie vertrauliche Bearbeitung erhaltener Meldungen im Hinweisgebersystem spiegeln das Wertesystem der Organisation wider: Die Mitarbeiter identifizieren sich mit den Werten der Organisation und tragen maßgeblich zu einer positiven und vertrauensbasierten Unternehmenskultur bei. Diese Identifizierung wirkt sich positiv auf das Ansehen der Organisation in ihren Geschäftsbeziehungen und in der öffentlichen Wahrnehmung des Unternehmens aus. Der offene Umgang mit dem Thema Whistleblowing verbessert damit das Image der Organisation nach innen und außen. Die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben des Hinweisgeberschutzgesetzes stellt Organisationen vor große finanzielle, personelle und technische Herausforderungen. Über ein Hinweisgebersystem zu verfügen ist nur der erste Schritt, der größte Teil der Arbeit ist die ständige Bearbeitung eingehender Hinweise. Für die Fallbearbeitung wird eine Ombudsperson oder eine Abteilung von der Organisation betraut, die Hinweise entgegennehmen, ihre Relevanz überprüfen und die Meldungen weiterverarbeiten. Der verantwortliche Ansprechpartner muss eine vertrauenswürdige Person oder eine interne oder externe Abteilung sein, die die rechtlichen Konsequenzen und den Inhalt einer Meldung abschätzen kann.  Ein häufiger Meldekanal, über die Mitarbeiter in einem Unternehmen auf Missstände aufmerksam machen, ist die mündliche Meldung bei einer zuständigen Abteilung oder einer Ombudsperson. Mangelnde Anonymität und die daraus resultierende Angst vor Repressalien führen dabei zu einer großen Hemmschwelle, Hinweise abzugeben. Eine weitere einfache und kostengünstige Möglichkeit zur Implementierung eines Whistleblowing-Systems ist die Montage eines Briefkastens, der regelmäßig geleert wird. Aber auch in diesem Fall kann die Anonymität der Meldung nicht garantiert werden. Der Whistleblower kann bei der Eingabe des Hinweises beobachtet und seine Identität aufgedeckt werden. Das Einrichten einer telefonischen Whistleblower-Hotline ist zwar recht effektiv, aber dennoch oft mit hohen Kosten und Implementierungsaufwand verbunden. Whistleblower können die Hinweise über die bereitgestellte Telefonnummer auch standortübergreifend mitteilen. Anonyme Meldungen können bei diesem System nicht gewährleistet werden, weil der Whistleblower an der Sprache oder der Rufnummer erkannt werden kann. Organisationen können auch E-Mails als Meldekanal verwenden: Dabei wird eine entsprechende Adresse eingerichtet, die von Hinweisgebern zeitlich und örtlich ungebunden genutzt werden kann. Diese Möglichkeit ist grundsätzlich einfach und günstig. Die Identität des Whistleblowers kann bedingt geschützt werden, wenn die Person eine anonyme E-Mail-Adresse benutzt. Das System ermöglicht es dem Unternehmen sehr leicht mit dem Whistleblower erneut in Kontakt zu treten für Rückfragen. Datenschutzrechtliche Aspekte sind im Zusammenhang mit dem Verarbeiten und Speichern von E-Mails nicht zu unterschätzen. Datensicherheit ist in diesem Kontext ein Risikofaktor. Den besten Nutzen bieten IT-gestützte Meldekanäle: Webbasierte Hinweisgebersysteme sind modern und professionell, immer verfügbar und mit einem effizienten Fall-Management ausgestattet. Hinweisgeber können Informationen anonymisiert melden und Dokumente direkt hochladen. Whistleblower bekommen einen individuellen und anonymen Zugang zu dieser Plattform. Die meldenden Personen erhalten eine Eingangsbestätigung und können über den Fortschritt der Meldungsbearbeitung informiert werden. Mittels einer Dialogfunktion kann Rücksprache zwischen Hinweisgeber und dem befugten Ansprechpartner gehalten und neue Hinweise oder Konkretisierungen hochgeladen werden. Diese Meldemöglichkeit steht sowohl internen als auch externen Hinweisgebern zeitlich und örtlich uneingeschränkt zur Verfügung. Die Meldung kann gemäß den gesetzlichen Vorgaben vertraulich behandelt werden, so dass die  Identität des Hinweisgebers nur mit dessen Zustimmung offengelegt wird. Digitale Hinweisgebersysteme garantieren die Anonymität von Whistleblowern, Datensicherheit und bieten die Option, mit dem Hinweisgeber zu kommunizieren. Das Hinweisgeberschutzgesetz sieht explizit die Implementierung eines IT-gestützten Hinweisgebersystems als geeignete Lösung zur Umsetzung der gesetzlichen Regelungen vor: Nur digitale Hinweisgebersysteme genügen allen gesetzlichen Anforderungen, die an Whistleblower-Plattformen gestellt werden. Im Dezember 2023 müssen sich auch Unternehmen mit 50 bis 250 Beschäftigten mit dem Thema Compliance auseinandersetzen. Für diese Organisationen bedeutet das einen erheblichen Personalaufwand: Wenn sie keine eigene Rechtsabteilung haben, müssen sie externe juristische Berater beauftragen, die die eingegangenen Hinweise auf rechtlich relevante Missstände prüfen. Firmenintern könnte auch eine entsprechende Compliance-Stelle geschaffen und besetzt werden. Eine weitere Option für kleinere Unternehmen ist die Nutzung eines externen Dienstleisters, der sowohl ein Hinweisgebersystem als auch die gesamte Abwicklung des Meldeprozesses vom Eingang der Meldung, der Bearbeitung des Hinweises bis zur Problemlösung anbietet.Experten empfehlen Unternehmen und Behörden, ein IT-gestütztes Hinweisgebersystem einzuführen. Digitale, webbasierte Hinweisgebersysteme sind besonders benutzerfreundlich und garantieren eine einfache, sichere, compliance-konforme Kommunikation zwischen Whistleblower und Organisation: Meldungen, Informationen, Fristen und Aufgaben werden zentral bearbeitet und datenschutzkonform verarbeitet. Organisationen steht ein besonders effizienter, moderner und kostengünstiger Meldekanal zur Verfügung, der auch mit wenig Personalaufwand zu bedienen ist. Suchen Sie eine Whistleblowing-Plattform, die allen rechtlichen Anforderungen des deutschen Hinweisgeberschutzgesetzes genügt, effizient und maßgeschneidert ist? FaceUp hat eine moderne, individuell anpassbare und benutzerfreundliche Whistleblowing-Plattform entwickelt, der 2700 Unternehmen und Behörden weltweit vertrauen. FaceUp ist in 113 Sprachen verfügbar. Die einfache Implementierung, Gesetzeskonformität und hohe Sicherheitsstandards des Hinweisgebersystems stehen für FaceUp an erster Stelle. Gerne unterstützt Sie FaceUp bei der Einführung der Whistleblower-Plattform: Wir stellen Ihnen nützliche Informationsmaterialien zur Verfügung. Meldungen können auch über die FaceUp-App, die sowohl für iOS, als auch für Android verfügbar ist, gesendet werden. Über eine API-Einbindung kann die FaceUp-Plattform auch mit anderen Systemen verbunden werden. Haben Sie Fragen zum Whistleblowing? Möchten Sie FaceUp in Aktion sehen? Wir beraten Sie gerne und beantworten Ihre Fragen zum Thema Whistleblowing oder zeigen Ihnen, wie FaceUp funktioniert. Vereinbaren Sie einen unverbindlichen Beratungstermin mit unserem Spezialisten.
    9 Minuten Lesedauer
    Reference Sportisimo pro NNTB

    Dank der Whistleblower-Plattform von FaceUp erhalten wir jeden Monat von unseren Angestellten 15 relevante Vorschläge, lobt der Personalleiter von SPORTISIMO

    Der Sportartikelhändler SPORTISIMO ist mit mehr als 200 Filialen in fünf Ländern vertreten und beschäftigt über 4.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen hat Anfang 2021 die Whistleblower-Plattform von FaceUp online eingeführt. Damit können die Mitarbeiter jederzeit anonym kleine Anregungen schicken. Das Unternehmen nimmt diese Verbesserungsvorschläge gerne entgegen. Der Personalleiter der Gesellschaft, Thomas Rodny, ist von dieser Entscheidung begeistert.  Weniger strafrechtlich relevante, aber sehr nützliche Hinweise Das Hinweisgebermeldesystem von FaceUp ist eine Online-Plattform, die speziell für die anonyme Meldung von Missständen oder Fehlverhalten in Unternehmen (sog. Whistleblowing) geschaffen wurde. Natürlich können Mitarbeiter auch gewöhnliche Verbesserungsvorschläge für das Unternehmen über diese Plattform einbringen. Das ist auch gängige Praxis.  „SPORTISIMO ist eine Firma, die offen für das Feedback der Angestellten ist. Deshalb führen wir jeden Monat eine Umfrage durch und befragen alle Mitarbeiter zu einem vorab ausgewählten Thema. Die FaceUp-Plattform haben wir eher als zusätzliches Instrument eingeführt, als Whistleblower-Hotline, an die sich jeder Mitarbeiter mit einem beliebigen Thema anonym und vertrauensvoll wenden kann. Ehrlich gesagt haben wir erwartet, dass nur wenige Hinweise eingehen, die beispielsweise auf schwerwiegende Verstöße gegen interne Vorschriften oder sogar Gesetze aufmerksam machen würden,'' erinnert sich Thomas Rodny. Doch das genaue Gegenteil ist eingetreten. Innerhalb eines Jahres nach Einführung der FaceUp-Plattform, reichten SPORTISIMO-Mitarbeiter über 180 Hinweise mithilfe dieses Meldekanals ein. Das sind durchschnittlich fünfzehn pro Monat. Die meisten der Hinweise sind jedoch nicht allzu schwerwiegend, es handelt sich dabei eher um Kleinigkeiten. Es ist dennoch sinnvoll, sie zu beachten.  „Jemand fragte zum Beispiel nach, ob die Musik, die in den Verkaufsstellen gespielt wird, nicht häufiger wechseln könnte. Ein anderer Mitarbeiter fragte, warum wir beliebte Herrenschuhe in Größe 42 nicht auch als Modell für Damen anbieten würden. Das sind auf den ersten Blick Banalitäten, die die Firmenleitung wegen ihrer Berufsblindheit schon nicht mehr sieht. Es ist dennoch sinnvoll, sich mit ihnen zu beschäftigen und diese kleinen Verbesserungsvorschläge umzusetzen. Das führt zu einer höheren Zufriedenheit unter den Angestellten,“ führt Thomas Rodny weiter aus. Die anfänglichen Bedenken, dass das Instrument missbraucht werden könnte, zerstreuten sich schnell Die Whistleblower-Plattform von FaceUp lobt er besonders für ihre einfache Implementierung und Benutzerfreundlichkeit.  „Der Anbieter FaceUp Technology hat uns die Einführung des Hinweisgebersystems erheblich erleichtert. So übersetzte er sämtliche Materialien und Applikationsumgebungen in fünf Sprachen. Darüber hinaus bereitete er auch Marketingmaterialien wie zum Beispiel Flugblätter vor. Dank dieser Zusammenarbeit haben wir das Hinweisgebersystem von FaceUp schnell in allen Niederlassungen in Tschechien, der Slowakei, Rumänien, Bulgarien und Ungarn eingesetzt,“ sagt Rodny, der seit vier Jahren bei SPORTISIMO arbeitet. FaceUp ist eine einfache Online-Plattform zum Einreichen von Hinweisen (sog. Tickets). Mitarbeiter lernen mit ihr in wenigen Minuten umzugehen. Nach Implementierung der FaceUp-Technologie bewahrheiteten sich weder die ursprünglichen Bedenken, dass das Hinweisgebersystem niemand nutzen würde, noch dass es die Mitarbeiter im Gegenteil mit Informationen überfluten und durch Eingabe sinnloser Hinweise missbrauchen würden.  „Keine der beiden Befürchtungen ist eingetroffen. Die meisten Meldungen sind sogar wirklich relevant. Sie erreichen den mit der Annahme von Hinweisen betrauten Ansprechpartner schnell und wir beschäftigen uns sofort mit der Problemlösung. Sie können in der Online-Plattform von FaceUp direkt mit dem Hinweisgeber, obwohl er anonym ist, auch mehrere Nachrichten austauschen, wenn sie die Eingabe spezifizieren müssen oder weitere Informationen benötigen. Einfachere Probleme lösen wir innerhalb von 24 Stunden, komplexere in wenigen Wochen. Die meisten Konversationen enden damit, dass sich der Hinweisgeber für die Lösung seines Anliegens bedankt,“ führt Thomas Rodny an. Auf die Frage, ob er die Whistleblower-Plattform von FaceUp auch anderen Unternehmen weiterempfehlen würde, gibt Thomas Rodny eine klare Antwort. „Die Online-Plattform von FaceUp empfehle ich jedem Unternehmen, das wie wir zahlreiche Niederlassungen auf einem großen Gebiet, zum Beispiel in mehreren Staaten hat. In einem solchen Umfeld ist es zwar kompliziert, systematisch offenes Feedback von Mitarbeitern zu sammeln, aber dank der anonymen Plattform bekommt man diese Möglichkeit,“ beendet Thomas Rodny das Gespräch. Haben Sie Fragen zum Whistleblowing? Möchten Sie FaceUp in Aktion sehen? Vereinbaren Sie einen unverbindlichen Beratungstermin mit unserem Spezialisten. 
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    Protecting whistleblowers pays off handsomely for companies

    5 Gründe, warum es sich lohnt Whistleblowing einzuführen

    Whistleblowing wird am häufigsten mit dem Kampf gegen Korruption in Verbindung gebracht. Dahinter steckt aber noch viel mehr. Unternehmen hilft es, ein gesundes und ethisches Arbeitsumfeld aufzubauen, sich Vorteile gegenüber der Konkurrenz zu verschaffen oder sich vor einer Rufschädigung zu schützen. Darüber hinaus trägt Whistleblowing erheblich zum gesellschaftlichen Nutzen bei. Ebenfalls werden durch Whistleblowing öffentliche Interessen gewahrt. In den letzten Jahren konnte eine ganze Reihe unangenehmer Situationen durch Whistleblowing vermieden werden. Schauen wir uns die fünf wichtigsten Gründe an, warum es sich für sie lohnt, Whistleblowing einzuführen. 1. Sie schützen die Reputation des Unternehmens Wenn Angestellte keine Anlaufstelle zur Verfügung haben, die es ihnen ermöglicht, auf Verstöße oder Fehlverhalten einfach, sicher und anonym hinzuweisen, schweigen sie normalerweise über die Probleme. Möglicherweise gehen sie mit diesen Informationen aber auch an die Öffentlichkeit, egal wie schwerwiegend diese Enthüllungen sein mögen. Während finanzielle Verluste wieder ausgeglichen werden können, ist der Reputationsschaden eines Unternehmens irreversibel. Dabei lassen sich die meisten Probleme einfach lösen, sofern Mitarbeiter Meldungen über diese Vorfälle einreichen. Auf diese Weise erfährt auch die Firmenleitung davon.  Wenn Firmen Whistleblowing-Plattformen einrichten, können sie der Veröffentlichung dieser Informationen und negativen Erwähnungen in den Medien oder auf Bewertungsportalen der Unternehmen durch Mitarbeiter zuvorkommen.  2. Sie sparen Geld Laut Studie der Gesellschaft NAVEX Global verlieren Firmen durchschnittlich 5 % ihres Umsatzes durch internen Betrug. Eine richtig implementierte Whistleblowing-Plattform erkennt 3x mehr Betrugsfälle als interne Audits, die viel teurer sind. Sie gehört zu den effektivsten Instrumenten zur Enthüllung von Fehlverhalten. Sie erfahren dank Whistleblowing rechtzeitig von Problemen, können diese also kostengünstiger lösen und größeren finanziellen Schaden abwenden. Darüber hinaus wirkt bereits die Einführung eines Hinweisgebersystems als Prävention. Die Tatsache, dass ein solches System in Ihrem Unternehmen existiert, kann einige Personen von Verstößen und Fehlverhalten Verhalten abbringen. 3. Sie senken die Fluktuationsrate der Mitarbeiter Die meisten Menschen, die sich für den Wechsel der Arbeitsstelle entscheiden, haben dafür einen triftigen Grund. Überraschenderweise ist der häufigste Grund nicht die Höhe der finanziellen Bewertung, sondern die Unzufriedenheit mit der Atmosphäre am Arbeitsplatz. Ganz gleich, ob es sich um die Einstellung der Firmenleitung, die Beziehungen zu Kollegen oder ein anderes Problem handelt, können frühzeitige Hinweise das Ausscheiden von Angestellten verhindern. Wenn Sie über eine gut aufgestellte Whistleblowing-Plattform verfügen, senden Sie ein Signal, dass Ihnen die Zufriedenheit Ihrer Mitarbeiter wichtig ist. Diese können dieser Plattform zuerst ihr Problem anvertrauen. Damit versuchen sie es zu lösen, bevor sie sich entscheiden, den Arbeitsplatz zu verlassen. 4. Sie übertragen die strafrechtliche VerantwortungRichtig implementiertes und funktionierendes Whistleblowing erfüllt in vielen Ländern die Voraussetzungen für die Entlastung einer juristischen Person von der strafrechtlichen Verantwortung. Darüber hinaus kann das Unternehmen mit hochwertigem Whistleblowing eine Reihe von Zertifizierungen von ISO bis CSR erlangen. Damit erhöht es auch seine Vertrauenswürdigkeit in den Augen der Stakeholder und der ausländischen Geschäftspartner. 5.  Firmen in der EU kommen der gesetzlichen Verpflichtung nachAm 17. Dezember 2021 trat die europäische Whistleblowing-Richtlinie in Kraft, die die folgenden Bedingungen enthält: eine interne Whistleblowing-Plattform einzuführen,eine Person oder Personen zu bestimmen, die Hinweise erhalten und bewerten,die Eingabe von Hinweisen auch Lieferanten oder Bewerbern um eine Stelle im Unternehmen, zu ermöglichen,den Hinweisgeber innerhalb von 7 Tagen nach Erhalt der Hinweise über deren Eingang schriftlich zu benachrichtigen,die Hinweise zu bewerten und den Hinweisgeber über das Ergebnis innerhalb von 30 Tagen ab Eingabe schriftlich zu informieren (2× verlängerbar),mögliche Vergeltungsmaßnahmen gegen den Hinweisgeber zu verhindern oder auch anonyme Hinweise zu akzeptieren.Organisationen sollten damit rechnen, dass eine Whistleblowing- Plattform nicht von heute auf morgen eingeführt werden kann. Es wird einige Zeit in Anspruch nehmen, eine funktionierende und vertrauenswürdige Whistleblowing-Plattform aufzubauen, Mitarbeiter zu schulen und ausreichende Aufklärung zu gewährleisten. Haben Sie Fragen zum Whistleblowing? Möchten Sie FaceUp in Aktion sehen? Vereinbaren Sie einen unverbindlichen Beratungstermin mit unserem Spezialisten. 
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